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Die 5 größten Fehler bei Trinkwasseruntersuchungen
Helmut Zehrfeldt

Trinkwasseruntersuchungen sind ein wichtiger Bestandteil sicherer Gebäudehygiene. Sie helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen, gesetzliche Anforderungen einzuhalten und die Gesundheit von Bewohnern, Gästen oder Mitarbeitenden zu schützen. In der Praxis passieren jedoch immer wieder Fehler, die Ergebnisse verfälschen oder wichtige Risiken übersehen lassen.
1. Zu selten prüfen
Viele Betreiber reagieren erst, wenn bereits ein Problem bekannt ist. Dabei sind regelmäßige Untersuchungen entscheidend, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten.
2. Falsche Probenahmestellen wählen
Nicht jede Entnahmestelle liefert ein aussagekräftiges Bild der gesamten Trinkwasserinstallation. Werden relevante Punkte ausgelassen, können Schwachstellen unentdeckt bleiben.
3. Proben nicht fachgerecht entnehmen
Die Qualität der Untersuchung beginnt bei der Probenahme. Unsachgemäße Entnahme, falsche Vorbereitung oder unklare Abläufe können Messergebnisse verfälschen.
4. Ergebnisse isoliert betrachten
Ein Laborwert allein erklärt noch nicht die Ursache. Erst die Kombination aus Analyse, Gebäudekenntnis, Temperaturbewertung und Anlagenprüfung zeigt, wo das eigentliche Problem liegt.
5. Keine Maßnahmen ableiten
Der größte Fehler ist, nach der Untersuchung nicht konsequent weiterzuarbeiten. Auffällige Befunde brauchen klare Prioritäten, dokumentierte Maßnahmen und eine fachliche Nachkontrolle.
Trinkwasseruntersuchungen sind mehr als ein formaler Pflichttermin. Richtig durchgeführt schaffen sie Sicherheit, Transparenz und eine belastbare Grundlage für den hygienischen Betrieb Ihrer Gebäudeinstallation.
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