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Die 6 größten Fehler bei Trinkwasseruntersuchungen
Helmut Zehrfeldt

Trinkwasseruntersuchungen sind ein wichtiger Bestandteil sicherer Gebäudehygiene. Sie helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen, gesetzliche Anforderungen einzuhalten und die Gesundheit von Bewohnern, Gästen oder Mitarbeitenden zu schützen. In der Praxis passieren jedoch immer wieder Fehler, die Ergebnisse verfälschen oder wichtige Risiken übersehen lassen.
1. Zu selten prüfen
Viele Betreiber reagieren erst, wenn bereits ein Problem bekannt ist. Dabei sind regelmäßige Untersuchungen entscheidend, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten – Tipp: Notwendiger Beprobungsumfang u. spezifische Risiken
2. Beprobung ohne vorherige Bestandaufnahme
Vor einer Beprobung sollte eine Trinkwasseranlage überhaupt beprobungsfähig sein. Ohne diese Voraussetzung ist eine Beprobung nicht zielführend und für den Betreiber nur mit Kosten und Risiken verbunden – Tipp: Gerne senden wir Ihnen das Infoblatt „Beprobungsfähigkeit“ kostenlos zu.
3. Falsche Probenahmestellen wählen
Nicht jede Entnahmestelle liefert ein aussagekräftiges Bild der gesamten Trinkwasserinstallation. Werden Proben nicht an den rechtlich notwendigen Stellen entnommen, können für den Betreiber zusätzliche hohe Kosten entstehen. Darüber hinaus wird die Rechtssicherheit in Frage gestellt – Tipp: Unser Infoblatt Vorprüfung und rechtssichere Probestellen
4. Proben nicht fachgerecht entnehmen
Die Qualität der Untersuchung beginnt bei der Probenahme. Unsachgemäße Entnahme, falsche Vorbereitung oder unklare Abläufe können Messergebnisse verfälschen- Tipp: Infoblatt, was gilt es vor und während der Beprobung zu beachten.
5. Ergebnisse isoliert betrachten
Ein Laborwert allein erklärt noch nicht die Ursache. Erst die Kombination aus Analyse, Gebäudekenntnis, Temperaturbewertung und Anlagenprüfung zeigt, wo die eigentlichen Probleme und Ursachen liegen – Tipp: Infoblatt differenzierte Betrachtung von Ergebnissen.
6. Keine Maßnahmen ableiten
Der größte Fehler ist, nach der Untersuchung nicht konsequent weiterzuarbeiten. Auffällige Befunde brauchen klare Prioritäten, dokumentierte Maßnahmen und eine fachliche Nachkontrolle – Tipp: Infoblatt zu Bestimmungsgemäßer Betrieb und technische Voraussetzungen.
Trinkwasseruntersuchungen sind mehr als ein formaler Pflichttermin. Richtig durchgeführt schaffen sie Sicherheit, Transparenz und eine belastbare Grundlage für den hygienischen Betrieb Ihrer Gebäudeinstallation und die notwendige Rechtssicherheit für den Betreiber.
Eine Gefährdungsanalyse und Risikoabschätzung ist ein wichtiger Schritt. Denn Sicherheit entsteht nicht durch Papier allein, sondern durch konsequentes Handeln. Eine Gefährdungsanalyse und Risikoabschätzung ist dafür die Grundlage. Daher sollte diese Arbeit sehr qualifiziert ausgeführt werden. Nur mit einer umfangreichen Messtechnik und Datenerfassung lassen sich versteckte Mängel lokalisieren und abstellen. Die Umsetzung ist dann für den Betreiber einfach und überschaubar.
Einfache Schnellanalysen und statische Messungen bei einem Einmalbesuch sind nicht zielführend und helfen nicht, Probleme zu lösen. Es entstehen unnötige Folgekosten und der Betreiber wird nicht in die Lage versetzt, nachhaltig die Ursachen für eine Kontamination zu beseitigen. Ergebnis: Unzählige Nachbeprobungen ohne durchgreifenden Erfolg.
Welche Branche, welche Anforderung? Wir beraten Sie persönlich zu Trinkwasserhygiene und Legionellenschutz.
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